Bangkok Strange Street Food Series 3: Schwarzes

Geschrieben von admin am 3. März 2010

Das Beste an Schwarzem ist definitiv sein engelsgleicher Glibberlook. Einerseits bestimmt, weil schwarze Schleimblöcke in sind diesen Sommer, vor allem aber, weil es geschmacklich – gelinde ausgedrückt – fragwürdig ist.

blackstuff

Block of black stuff, Bangkok



Serviert wird Schwarzes nicht auf Tellern, sondern als eisgekühltes Getränk. Hierzu wird zunächst eine Kelle vom Schweiß des Schwarzen aus dem durch ein Sieb getrennten Behälter unter dem Schleimblock entnommen. Der Schweiß wird in einen Becher gefüllt und mit etwas Eis und Wasser vermengt. Schließlich schabt man nun einige Schleimfäden von dem Block in den Becher und serviert das ganze mit einem Strohhalm.

Geschmacklich lässt sich Schwarzes als eine Art Zuckerbrühe mit Malzgeschmack beschreiben. Am ehesten ist es wohl mit fadem, süßem Root Beer zu vergleichen. Besonderen Genuss haben uns aber die Momente bereitet, in denen einer der langen schwarzen Glibberfäden sich langsam, wie ein Regenwurm durch den Strohhalm in unsere Münder schlängelte. Doch seine Wurmigkeit alleine reicht uns persönlich nicht als Grund für die Existenz dieses Getränks. Die Frage warum man Schwarzes herstellen oder trinken sollte, bleibt also ungeklärt.

Popularity: 9% [?]

3Mrz

3 Antworten zu “Bangkok Strange Street Food Series 3: Schwarzes”

  1. held sagt:

    I like :)

    I like the conceptual creation of “Wurmigkeit”

  2. Robin le Maire sagt:

    ,,But its worminess alone is not enough for us to justify the existence of it. So still the question why anyone should make or drink black stuff is unsettled.”

    Hahaha, the CSU!

  3. Legendary Zirzow sagt:

    geil! nehmt etwas schwarzes mit, falls ihr nochmal eins seht, damit es wachsen kann und um es in europa zu kultivieren. ich prophezeihe eine große zukunft

Gib eine Antwort