Geschrieben von julian am 29. Mai 2010
This is no international harbor
hatte der Grenzpolizist gesagt, als die Welt das letzte mal im Nebel versank. Kein Hafen also – das konnte ich mir vorstellen. Schliesslich war ich gerade 100km ueber Dorfstraesschen landeinwaerts gefahren und dann 20 gottverlassene Kilometer Serpentinen bis hinauf in die grauen Wolken, die an mir kondensierten und mich so vollkommen durchtraenkten. Die Polizisten schienen sich ueber etwas Gesellschaft zu freuen am Ende der Welt zu freuen. So blieb ich noch auf eine Tasse Tee, bevor ich mich zur naechsten Grenze aufmachte, die laut dem detaillierten Lageplan des Polizisten 100km entfernt lag. Es war spaet. Also fuhr ich viel zu schnell fuer die fuenf Meter Sichtweite, die mir der Nebel liess.
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This is no international harbor
hatte der Grenzpolizist gesagt, als die Welt das letzte mal im Nebel versank. Kein Hafen also - das konnte ich mir vorstellen. Schliesslich war ich gerade 100km ueber Dorfstraesschen landeinwaerts gefahren und dann 20 gottverlassene Kilometer Serpentinen bis hinauf in die grauen Wolken, die an mir kondensierten und mich so vollkommen ...
29Mai
Geschrieben von julian am 26. Mai 2010
Wann warst du zuletzt in einer auswegslosen Situation? Hast nicht gewusst, was zu tun ist, weder ein noch aus? Was hat du dann getan? Etwas Dummes, Nichts, oder hast du doch einen Ausweg gefunden? Viele Leute wuerden dazu raten, als ersten Schritt eine Liste deiner Moeglichkeiten anzufertigen. Wir wollen sie ”Dinge die ich tun kann” nennen. Am besten auf Papier, notfalls im Kopf. Den Rest dieses Eintrags anzeigen.
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A guideline for hopeless situations and the spiritual value of waiting.
26Mai