Sagesex presents A Vagabond’s Guide to Life: 1. Heimat

Geschrieben von julian am 12. Juli 2010

Versicherungskaufmann, Reihenhaus und Zweikindfamilie sind nicht dein Ding? Es faellt dir schwer Alternativen zu finden? Klar! Das sind ja auch alles tolle Ideen. Heimat, Familie und Job sind keine zufaellig gewaehlten Begriffe, nach denen jetzt nunmal die ganze Welt lebt. Es sind evolutionaer bestaetigte und perfektionierte Erfolgsmodelle. Ohne sie zu leben, ist tatsaechlich sehr schwierig und fuer 95% aller Menschen nicht empfehlenswert. Doch ein Job muss nicht zwangslauefig aus langweiligem Absitzen, oder schweisstreibender nervenaufreibender Arbeit bestehen, eine Familie nicht aus Vater Mutter und Kind. Wie man sein Leben bunt und gluecklich haelt indem man traditionelle Werte untersucht und beruecksichtigt – jetzt in der neuen Serie A Vagabond’s Guide to Life. Nicht nur fuer Vagabunden! Heute: Heimat. Den Rest dieses Eintrags anzeigen.

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12Jul

Suechtig! Wie schwach bist du wirklich?

Geschrieben von julian am 5. Juni 2010

Na du Memme; heute wieder zu viel geraucht? Doch ein paar Glaeser getrunken, wo du doch eigentlich Fahrer machen wolltest? Wieder den ganzen Tag nur an Sex gedacht? Aber du kannst ja nichts dafuer. Da kann man halt nichts machen wenn die Sucht sich meldet. Oder doch? Natuerlich kann man. Also pass Obacht auf die folgenden drei Prinzipien, die dir armen Opfer helfen, auf dein Leben klar zu kommen.

Um dein Ego voellig zu brechen und dich auf den Wiederaufbau einzustimmen, lausche bitte meinem alten Freund Gisbert zu Knyphausen.

Sei stark

Das erste, das du nun tun wirst, ist, deine Probleme anders zu formulieren. Du bist nicht suechtig nach irgendetwas oder abhaengig, sondern du tust es hauefig. Du musst nicht etwas tun, du brauchst es nicht, sondern du tust es. Muessen, Brauchen, Sucht, Abhaengigkeit; Alles Worte, die nur dafuer da sind, deine Schwaeche zu kaschieren. Wesentlich ist, in diesem ersten Schritt, die volle Verantwortung fuer deine Taten zu uebernehmen. Nicht die Sucht tut etwas, sondern du! Du bist der Ausfuehrende. Du bist immer die letzte Instanz. Die haeltst die Karten in der Hand, die Zigarette und das Glas. Damit ist die Sucht rein formal schon besiegt. Aber das sind nur Worte, dein Verhalten zu aendern braucht schon etwas mehr.

Sei bewusst

Beobachte dich. Sieh dir dabei zu, was du machst, wie du es machst und suche nach Gruenden dafuer. Sind die meisten Menschen auch Idioten, kann es doch nicht schaden sich hin und wieder mit dem Rest der Welt abzugleichen, um nicht voellig abzuheben. Wieso hast du gestern abend doch getrunken? Weil alle deine Freunde einen gehoben haben und du nicht ausgekommen bist oder weil du es sonst alleine in der Ecke nicht ertragen haettest? Oder faellt dir nichts ein? Denk darueber nach. Wenn du ‘niedere Beweggruende’ spuerst, bestraf dich ruhig mal ein bisschen. Quaele dich und deinen Koerper indem du nicht tust, was er sagt. Arbeite mit Peitsche und Zuckerbrot. Man gewoehnt sich an alles. Sogar Entzug kann suechtig machen.

Akzeptiere

Akzeptieren ist Key. Akzeptiere, dass es dir schwer faellt, diese Denkweise anzunehmen. Akzeptiere, dass du viel Zeit dafuer brauchst. Akzeptiere, dass dein Koerper sich wehrt. Er ist eben deine alte Denkweise gewohnt und muss graduell umgestimmt werden. Mal befriedigst du seine Gelueste, mal nicht. Irgendwann habt ihr euch dann daran gewoehnt, dass Genussmomente kommen und gehen. Dass man sie nicht zwingen muss. Diese Sichtweise aehnelt im Kern stark der Ueberflussmentalitaet, geht sogar in Richtung Erleuchtung. Ein grosses Stueck Weisheit, das es nun umzusetzen gilt.

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5Jun

On Karma: Introduction

Geschrieben von admin am 2. Dezember 2009

The Buddhist view of karma is that of cause and effect. It doesn’t mean fate or anything like that, but refers to the effects that your thinking, speaking, and acting has on the world, and on your inner world in particular. The interesting thing is that karma makes people act in unconscious ways because of what they have done earlier (even in earlier lifes, though for me personally, this is more of a metaphor. More on that in another post.), and it makes the world treat you in specific ways because of what you have done. So it is often translated as cause and effect, but the ways in which it works are often so complex that the scientific notion of cause and effect is insufficient to describe it, and concepts like synchronicity seem more appropriate. An interesting view of karma is that it gives us a chance to learn. I have recently had the doubious pleasure of experiencing intense karma firsthand. In the next days I will publish three gruelling short stories that might illustrate what I mean. And yes, they are all about sex and relationships.

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2Dez

On structure and discipline

Geschrieben von admin am 19. Oktober 2009

I’ve always dreaded these two words. Structure and discipline sound like concepts from another age. Bleak, boring, and grey, something that old men praise. Aren’t we supposed to have fun? Well, fun is another quite problematic term, but let’s keep that for another post. The thing with structure and discipline is that I have rediscovered these values, and am in the process of making my peace with them. Den Rest dieses Eintrags anzeigen.

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19Okt

The most beautiful day of my life

Geschrieben von admin am 9. August 2009

The horn of General Lee awoke me in a sunflower field near Angoulême. Hectic bureaucrazyness from home, delivered in a hurry at 0.59 €/minute. Not even 10 a.m., and the sun was hiding in a gloomy haze. In spite of this, the heat was punishing already. The past month had been frustrating and exhausting on many occasions, but we had always managed to go for a sunset surf. This was going to be the first day of many more to come that I would not see the ocean. Den Rest dieses Eintrags anzeigen.

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9Aug