This is China: Geheimnisse der Sichuan-Küche

Geschrieben von julian am 25. August 2010

Sichuan food choice, Chengdu, China

Sichuan – in ganz China, ja sogar international wird die Provinz gerühmt für ihre schmackhafte und vor allem würzige Küche. Doch wer kann sich bei dieser Bandbreite an verschiedensten Köstlichkeiten schon für auch nur eine Hand voll von Gerichten entscheiden? Darf es ein gegrillter Hühnerfuß sein? Eine hellgrün-glibberige Merkwürdigkeit oder doch lieber eine braune Fettschwarten-Widerlichkeit? Was es auch ist, nicht vergessen, das ganze noch mit einem Haufen Chili abzurunden! Ja, das Leben kann schon eine Qual sein, besonders wenn man die Wahl hat. Doch keine Sorge, sagesex hat für die Entscheidungsfaulen unter euch, die einmal auf undefinierbare Tierteile verzichten wollen, ein exklusives Menü der Saison zusammengestellt.

Zu Beginn solltest du dich versichern, eine Schüssel Reis zur Verfügung zu haben. Zugegeben, der wird die Intensität des Genusses zwar dämpfen,die Notwendigkeit dieser Vorsichtsmaßnahme wirst du jedoch gleich erkennen. Damit der Reis nicht ganz so langweilig ist, empfehlen wir, ihn eins zu eins mit Bohnen mit Schwein und natürlich frischer roter Chili zu mischen. Soviel zu den Beilagen. Doch was gibt es denn nun zu Essen?

Proteine gehören dazu – man nehme also von dem lustigen, braunkrustigen Tofubrocken. Doch Sichuan heißt würzig – also nicht den Berg getrocknete rote Chili darauf vergessen. Fehlt noch etwas Gemüse für die Vitamine … Wie wäre es mit einem Teller ganzer, gebratener, höllisch scharfer grüner Chilis? – lecker! Da das ganze so aber noch ein wenig einseitig ist, empfehlen wir dazu noch einen Teller Chilis gemischter Hautfarbe mit einem Hauch von braunen Seltsamkeiten. Na also, das ist doch eine runde Sache. Sichuanexperten wissen: Chili passt besonders gut zu Chili und Chili. Guten Appetit.

Sagesex Chili Allstars Menu, Chengdu, China

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25Aug

Das große Sagesex-Reiseresümee: Thailand Teil 2

Geschrieben von julian am 25. März 2010

Essen

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Purifying Food: Crass Stuff in Bags

ist in Thailand stark mit Läuterung verbunden. Mit Gewürzen wird nicht gegeizt und mit Chili schon gar nicht – nicht umsonst zählt die Thaiküche zu den schärfsten der Welt. Man schwitzt, man keucht und kämpft mit seinem Teller bis er schließlich leer ist und freut sich, ihn bezwungen zu haben. Nicht, dass man eine Wahl hätte: Die meisten Gerichte sind gleichzeitig nämlich ein echter Gaumenschmaus. Es scheint vor allem auf die Balance anzukommen. Wenn ich nun 15 Zehen Knoblauch für ein Gericht mit 500g Reis benutze, muss ich folglich auch 15 Chilischoten und 5 Bünde Thai-Basilikum nehmen, dann gleichen sich die Extreme wieder aus. Ich erhalte einen intensiven, aber ausgewogenen Geschmack.
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25Mrz