Suechtig! Wie schwach bist du wirklich?

Geschrieben von julian am 5. Juni 2010

Na du Memme; heute wieder zu viel geraucht? Doch ein paar Glaeser getrunken, wo du doch eigentlich Fahrer machen wolltest? Wieder den ganzen Tag nur an Sex gedacht? Aber du kannst ja nichts dafuer. Da kann man halt nichts machen wenn die Sucht sich meldet. Oder doch? Natuerlich kann man. Also pass Obacht auf die folgenden drei Prinzipien, die dir armen Opfer helfen, auf dein Leben klar zu kommen.

Um dein Ego voellig zu brechen und dich auf den Wiederaufbau einzustimmen, lausche bitte meinem alten Freund Gisbert zu Knyphausen.

Sei stark

Das erste, das du nun tun wirst, ist, deine Probleme anders zu formulieren. Du bist nicht suechtig nach irgendetwas oder abhaengig, sondern du tust es hauefig. Du musst nicht etwas tun, du brauchst es nicht, sondern du tust es. Muessen, Brauchen, Sucht, Abhaengigkeit; Alles Worte, die nur dafuer da sind, deine Schwaeche zu kaschieren. Wesentlich ist, in diesem ersten Schritt, die volle Verantwortung fuer deine Taten zu uebernehmen. Nicht die Sucht tut etwas, sondern du! Du bist der Ausfuehrende. Du bist immer die letzte Instanz. Die haeltst die Karten in der Hand, die Zigarette und das Glas. Damit ist die Sucht rein formal schon besiegt. Aber das sind nur Worte, dein Verhalten zu aendern braucht schon etwas mehr.

Sei bewusst

Beobachte dich. Sieh dir dabei zu, was du machst, wie du es machst und suche nach Gruenden dafuer. Sind die meisten Menschen auch Idioten, kann es doch nicht schaden sich hin und wieder mit dem Rest der Welt abzugleichen, um nicht voellig abzuheben. Wieso hast du gestern abend doch getrunken? Weil alle deine Freunde einen gehoben haben und du nicht ausgekommen bist oder weil du es sonst alleine in der Ecke nicht ertragen haettest? Oder faellt dir nichts ein? Denk darueber nach. Wenn du ‘niedere Beweggruende’ spuerst, bestraf dich ruhig mal ein bisschen. Quaele dich und deinen Koerper indem du nicht tust, was er sagt. Arbeite mit Peitsche und Zuckerbrot. Man gewoehnt sich an alles. Sogar Entzug kann suechtig machen.

Akzeptiere

Akzeptieren ist Key. Akzeptiere, dass es dir schwer faellt, diese Denkweise anzunehmen. Akzeptiere, dass du viel Zeit dafuer brauchst. Akzeptiere, dass dein Koerper sich wehrt. Er ist eben deine alte Denkweise gewohnt und muss graduell umgestimmt werden. Mal befriedigst du seine Gelueste, mal nicht. Irgendwann habt ihr euch dann daran gewoehnt, dass Genussmomente kommen und gehen. Dass man sie nicht zwingen muss. Diese Sichtweise aehnelt im Kern stark der Ueberflussmentalitaet, geht sogar in Richtung Erleuchtung. Ein grosses Stueck Weisheit, das es nun umzusetzen gilt.

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5Jun

8 Antworten zu “Suechtig! Wie schwach bist du wirklich?”

  1. Schmiedl sagt:

    tzz … keiner schreibt wie toll ihm dieser Eintrag geholfen hat, seine Süchte zu überwinden, dann muss ich eben ran! Klasse mein lieber, mit diesen Ratschlägen lässt sich eine “Sucht” (<-haha) richtig gut bekämpfen! …. bis auf…. WANN ERSCHEINT ENDLICH WIEDER EIN NEUER BEITRAAAAAAG????? BEIII…. traaag … heul

    … warum nur ist das Sagesexteam so unendlich faul? hängt es damit zusammen, dass es nicht mehr im Team arbeitet? Sind die beiden gemeinsam doch produktiver? Oder überreißen sie langsam, dass sie nicht mehr verdienen, wenn sie mehr schreiben? xD
    ich bitte zur Diskussion!

    Yours,
    Schmiedl

  2. Schmiedl sagt:

    uh ja und fast hättichs vergessen: Danke dass ein Video gewählt wurde, welches auch in Deutschland verfügbar ist!

  3. Joe sagt:

    ein unangenehmes Thema..
    das mit der Akzeptanz klappt ganz gut, doch das mit dem Bewusstsein klappt bei mir meist gar nicht.
    Ich rauche unterbewusst, verbringe nächte und manchmal auch tage vorm pc.. und komm erst gar nicht auf die Idee, mir dessen bewusst zu werden. Gewohnheit und Akzeptanz in fieser Kombi eben :)
    und nun wenn ich drüber nachdenke, empfinde ich Teile der Sucht an sich auch wichtig, so dass ich gar nicht erst stark sien will.. ach ein verrückter Teufelskreis!!! GIEF NEWS !?

  4. Joe sagt:

    achja.. wehedem ihr hockt im Knast weil ihr euren Süchten gefröht habt, dann schick ich n Dr. los mit Stachelpeitsche :P

  5. julian sagt:

    Gute Frage. Das ist alles die Schuld des Riesensumpfes Laos. Nicht nur dass es hier selten Internet gibt, man passt sich auch dem Lebensrythmus an und der ist einfach sehr sehr langsam. Wenn du dich durch dein Verlangen inspiriert fuehlst, schreib doch darueber und schick es mir. Sagesex goes web 2.0!

  6. Alex sagt:

    Hey endlich mal wieder ein Beitrag der interessant ist. Er hat mich wieder an meine Vorsätze erinnert und mich wieder auf den Weg gebracht das zu machen, was ich schon immer machen wollte.
    Besonders schöne Frauen umgeben mich seit dem wieder öfter und ich strahle irgend wie Signale aus die selbige hemmungslos mit mir flirten lassen. Kann aber auch sein, dass es nur das schöne Wetter ist ;-) .

    Egal, ich hoffe euch geht es weiterhin gut auf eurer Tour und Ihr schreibt bald mal wieder einen spannenden Bericht von einem richtigen Abenteuer mit gefährlichen Typen und schönen Frauen ;-)

    LG

    Alex

  7. Kundun sagt:

    LAAAAAAAANGWEILIG.

    Mach ma Beitrag hier. Schließlich lebt ihr von meinen Steuern. :-D

  8. [...] zu Knyphausen says: You can go wherever you want – yet you remain! Don’t you have any dreams? Aren’t you unhappy with yourself and the world once again [...]

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