Sagesex ist zurück. Warum jetzt? Weil es aufregendes zu berichten gibt: Bitcoins, das Geld der Zukunft, stimuliert Fantasie und Diskussion. Was ist dran?Es ist viel über Bitcoin geschrieben worden in letzter Zeit. Aber erstaunlich wenig auf Deutsch. Noch weniger ohne politische Meinungsmache, die man radikal nennen könnte. Das was dann noch übrigbleibt, ist meist verkürzt oder schlicht falsch. Ich hoffe, das können wir ändern.Was ist neu an Bitcoin?
Bitcoin ist das erste Zahlungssystem und die erste Währung, die ohne eine sogenannte trusted third party auskommt, also ohne eine Bank, der sowohl der Sender als auch der Empfänger einer Zahlung vertrauen müßten. Was ist daran eigentlich so revolutionär?
Banken, auch Zentralbanken, haben ja – gerade zur Zeit – keinen besonders guten Ruf. Bei Zahlungen – gerade international – verlangen sie oft undurchsichtige und scheinbar überhöhte Gebühren, sind unbegründet langsam – drei bis fünf Tage für eine Überweisung innerhalb von Europa – und um das Bankgeheimnis war es auch schon besser bestellt – siehe etwa das Terrorist Finance Tracking Program. Zudem lassen sich Zahlungen durch Banken von Regierungen kontrollieren, die damit etwa Spenden an Wikileaks oder den Zugang zu Onlinecasinos unterbinden, und es kommt immer wieder zu zweifelhaften Kontosperrungen. In Bezug auf Währungen sind die aktuellen trusted third parties, die für den Wert des Geldes garantieren, eher die Zentralbanken oder Regierungen selbst. Auch hier gibt es viele, die mit der Geldpolitik dieser Vertrauensquellen nicht zufrieden sind, wie die aktuelle “Eurokrise” zeigt. Aber warum brauchte man diese trusted third parties bis jetzt überhaupt?
Der wichtigste Grund ist wohl das sogenannte double spending-Problem, also die Frage, wer mich bei einer Überweisung daran hindert, das gleiche Geld einfach zweimal auszugeben, oder im Fall von Bargeld einfach ständig Neues zu drucken. Im ersten Fall sorgt die Bank dafür, daß das Geld von meinem Konto abgezogen wird, und im zweiten unternimmt der Staat drastische Schritte gegen mich. Eine weitere wichtige Frage ist, wie denn neues Geld in Umlauf kommt. All diese Dinge tun Banken, Zentralbanken und Staaten für uns und bis jetzt gab es keinen Weg, ohne sie auszukommen.
Bitcoin changes everything
Satoshi Nakamoto, der geheimnisvolle geistige Vater von Bitcoin, hat in seinem acht Seiten kurzen, grundlegenden Papier Lösungen für all diese Probleme gefunden. In seinem einzigartigen Design, das durch einige einflußreiche Schriften aus der Cypherpunk-Bewegung der 90er Jahre und teilweise noch ältere Ideen aus der Forschung beeinflußt wurde, verbinden sich kryptographische Standardtechniken zu einer zentralen neuen Idee und einem geschickten Anreizsystem für eine virale Verbreitung. Satoshi hat dieses System tatsächlich implementiert und von 2009 an als open source-Projekt an eine inzwischen rasant wachsende Entwickler- und Enthusiastengemeinde weitergegeben.
Die zentrale, neue Idee ist nicht ganz trivial und wird sehr oft missverstanden, auch von angeblichen Experten. Wir sollten ihr deshalb mindestens einen eigenen Artikel widmen. Für den Anwender ist zunächst nur wichtig, daß diese Idee dafür sorgt, daß double spending bei Bitcoins ausgeschlossen werden kann, wenn man eine Stunde wartet, bis man einer Transaktion glaubt. Das System wirkt unheimlich durchdacht: Satoshi hatte es vor Veröffentlichung in der führenden Kryptographie-Mailingliste auf Herz und Nieren prüfen lassen, und die dortige Diskussion nimmt den meisten vorschnellen Gegenargumenten, die heute überall von “Experten” geäußert werden, den Wind aus den Segeln. Sehr vereinfacht gesagt wird das System mit zunehmender Größe und vor allem Rechenleistung des Netzes immer sicherer. Es ist aber noch zu früh für formale Beweise, und es gibt durchaus vorstellbare Angriffe, die das Bitcoin-Netzwerk in seiner momentanen Stabilität und Größe für einige Zeit lahmlegen könnten, auch wenn diese vermutlich schon jetzt sehr aufwendig wären. Glücklicherweise scheinen die meisten Hacker auf der Seite der Bitcoin-Community zu sein, so daß erkannte Schwächen diskret mitgeteilt und beseitigt werden, statt sie direkt auszunutzen.
Wer verteilt denn nun dieses Geld?
Man kann es sich selber drucken, oder besser danach graben. Das ist die bevorzugte Metapher für die sogenannten miner. Das sind Teilnehmer am Bitcoin-Netzwerk, die Rechenleistung ihrer Computer für die Sicherheit des Ganzen zur Verfügung stellen. Dafür werden sie auf zwei Arten belohnt: Einerseits werden Transaktionen vermutlich bald grundsätzlich etwas kosten (allerdings im Vergleich zu herkömmlichen Überweisungsmethoden sehr wenig, etwa 1/1000 ihres Wertes), und zweitens werden etwa alle zehn Minuten 50 Bitcoins unter allen minern verlost. Je mehr Rechenleistung jemand investiert, um so größer sind seine Chancen zu gewinnen. Das ist genial, denn Rechenleistung ist wahrscheinlich der einzig faire online-Weg ohne Benutzerinteraktion um sowohl eine Verlosung zu veranstalten als auch Konsens zu erzeugen: Identitäten kann man im Netz leicht und billig vervielfachen, Rechenleistung nicht. Und Konsens darüber, welche Transaktionen gültig sind, ist die Grundlage der Sicherheit des Netzwerks.
Kann also jeder minen?
Im Prinzip ja, aber das wäre nicht unbedingt klug. Es hat sich herausgestellt, daß moderne Gamer-Grafikkarten die zum minen benötigten Operationen (hashing) etwa 100 bis 1000 mal effizienter ausführen können als normale Prozessoren. Wenn man also keine solche Grafikkarte besitzt, dann verbrennt man mit großer Wahrscheinlichkeit im Wettbewerb gegen die anderen miner mehr Energiekosten, als man durch die ausgegrabenen Bitcoins wieder reinholt. Hat man allerdings eine (oder mehrere) dieser Grafikkarten, dann ist das minen im Moment sehr profitabel. Dieser Effekt hat schon dazu geführt, daß weltweit geeignete Grafikkarten schwerer zu bekommen sind – Bitcoin eine geniale Marketingstrategie von AMD? – und es gibt bereits Ansätze, mittels FPGAs oder sogar ASICs noch energieeffizienter zu minen, auch wenn das bedeutend höhere Investitionen bedeutet.
Aber dann wird ja ständig neues Geld gedruckt!
Allerdings. Aber die so erzeugte Vergrößerung der Geldmenge wird durch das Netz kontrolliert: Zur Zeit werden wie gesagt im Schnitt alle zehn Minuten 50 Bitcoins vergeben. Diese durchschnittlichen zehn Minuten bleiben immer konstant, aber die Belohnung halbiert sich alle vier Jahre – das nächste Mal 2013, denn es gibt Bitcoins schon seit 2009 – was dazu führt, daß die Gesamtmenge aller Bitcoins, die jemals erzeugt werden, auf 21 Millionen limitiert ist. Davon sind jetzt schon etwas mehr als 6,2 Millionen verfügbar. Keine Angst, Bitcoins sind auf acht Dezimalstellen teilbar, es gibt also genug Mikrobitcents (“Satoshis”) für alle.
Wenn man den Wert eines einzelnen Bitcoins zum Beispiel in Dollar misst, dann führt das bis jetzt (und falls Bitcoins sich in irgendeiner Form durchsetzen dann wohl auch noch in der näheren Zukunft) dazu, daß Bitcoins stark deflationär sind, also ständig an Wert gewinnen. So war vor etwa einem Jahr ein Bitcoin noch nicht einmal einen Cent wert, heute sind es um die 7$, also etwa eine Vertausendfachung. Wir wissen das, weil es Börsen gibt – allen voran eine japanische Webseite namens Mt.Gox – an denen Bitcoins gegen andere Währungen gehandelt werden. Man kann also Bitcoins kaufen oder minen. Aber man kann natürlich auch Bitcoins verdienen. Es gibt inzwischen eine ganze Menge Leute, die Bitcoins als Bezahlung für Waren oder Dienstleistungen annehmen. Überhaupt entstehen rund um Bitcoin im Moment täglich neue Ideen, Initiativen und Unternehmen.
Ist Bitcoin das Geld der Zukunft?
Das kann im Moment niemand sagen. Das macht es ja so spannend. Im Moment ist Bitcoin noch eine verrückte Welt voller Enthusiasten, die sich gegenseitig vorrechnen, wie reich sie sein werden, wenn die Masse anfängt, diese neue Währung zu benutzen. Für die Masse ist es aber noch zu unsicher, zu schwer zu benutzen, und zu schwer zu verstehen. Unternehmer und Spekulaten (oder die neue Gattung der “Spekupreneure”, wie es die neue Bitcoin-Wochenzeitung Bitcoin Sun nennt) sehen unglaubliche Chancen; Anarchisten und Webrevolutionäre sehen unglaubliche politische Umwälzungen; und viele Neider sehen ein Pyramidenspiel. Was Regierungen, Banken und Gerichte sehen, bleibt abzuwarten. Es ist allerdings fraglich, ob sie mehr als zusehen können. Es gibt ja keine zentrale Stelle, die sie regulieren könnten.
P.S.: Wenn Du durch diesen Artikel reich geworden bist, freuen wir uns über eine Spende – natürlich am liebsten in Bitcoins an diese Adresse: 1BP9XrgyYDhupkbp6taimYcc8XXXX (Bitte nicht mehr an diese Adresse spenden, sie lag bei mybitcoin.com, das einfach verschwunden zu sein scheint. Benutz doch bitte einfach flattr, oder schreib uns eine mail oder einen Kommentar, wenn Du eine neue Bitcoinspendenadresse willst! Danke.)
Bitte
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Sagesex ist zurück. Warum jetzt? Weil es aufregendes zu berichten gibt: Bitcoins, das Geld der Zukunft, stimuliert Fantasie und Diskussion. Was ist dran?Es ist viel über Bitcoin geschrieben worden in letzter Zeit. Aber erstaunlich wenig auf Deutsch. Noch weniger ohne politische Meinungsmache, die man radikal nennen könnte. Das was dann noch übrigbleibt, ist meist verkürzt oder schlicht falsch. Ich hoffe, das können wir ändern.
Was ist neu an Bitcoin?
Bitcoin ist das erste Zahlungssystem und die erste Währung, die ohne eine sogenannte trusted third party auskommt, also ohne eine Bank, der sowohl der Sender als auch der Empfänger einer Zahlung vertrauen müßten. Was ist daran eigentlich so revolutionär?Banken, auch Zentralbanken, haben ja - gerade zur Zeit - keinen besonders guten Ruf. Bei Zahlungen - gerade international - verlangen sie oft undurchsichtige und scheinbar überhöhte Gebühren, sind unbegründet langsam - drei bis fünf Tage für eine Überweisung innerhalb von Europa - und um das Bankgeheimnis war es auch schon besser bestellt - siehe etwa das Terrorist Finance Tracking Program. Zudem lassen sich Zahlungen durch Banken von Regierungen kontrollieren, die damit etwa Spenden an Wikileaks oder den Zugang zu Onlinecasinos unterbinden, und es kommt immer wieder zu zweifelhaften Kontosperrungen. In Bezug auf Währungen sind die aktuellen trusted third parties, die für den Wert des Geldes garantieren, eher die Zentralbanken oder Regierungen selbst. Auch hier gibt es viele, die mit der Geldpolitik dieser Vertrauensquellen nicht zufrieden sind, wie die aktuelle "Eurokrise" zeigt. Aber warum brauchte man diese trusted third parties bis jetzt überhaupt?Der wichtigste Grund ist wohl das sogenannte double spending-Problem, also die Frage, wer mich bei einer Überweisung daran hindert, das gleiche Geld einfach zweimal auszugeben, oder im Fall von Bargeld einfach ständig Neues zu drucken. Im ersten Fall sorgt die Bank dafür, daß das Geld von meinem Konto abgezogen wird, und im zweiten unternimmt der Staat drastische Schritte gegen mich. Eine weitere wichtige Frage ist, wie denn neues Geld in Umlauf kommt. All diese Dinge tun Banken, Zentralbanken und Staaten für uns und bis jetzt gab es keinen Weg, ohne sie auszukommen.
Bitcoin changes everything
Satoshi Nakamoto, der geheimnisvolle geistige Vater von Bitcoin, hat in seinem acht Seiten kurzen, grundlegenden Papier Lösungen für all diese Probleme gefunden. In seinem einzigartigen Design, das durch einige einflußreiche Schriften aus der Cypherpunk-Bewegung der 90er Jahre und teilweise noch ältere Ideen aus der Forschung beeinflußt wurde, verbinden sich kryptographische Standardtechniken zu einer zentralen neuen Idee und einem geschickten Anreizsystem für eine virale Verbreitung. Satoshi hat dieses System tatsächlich implementiert und von 2009 an als open source-Projekt an eine inzwischen rasant wachsende Entwickler- und Enthusiastengemeinde weitergegeben.Die zentrale, neue Idee ist nicht ganz trivial und wird sehr oft missverstanden, auch von angeblichen Experten. Wir sollten ihr deshalb mindestens einen eigenen Artikel widmen. Für den Anwender ist zunächst nur wichtig, daß diese Idee dafür sorgt, daß double spending bei Bitcoins ausgeschlossen werden kann, wenn man eine Stunde wartet, bis man einer Transaktion glaubt. Das System wirkt unheimlich durchdacht: Satoshi hatte es vor Veröffentlichung in der führenden Kryptographie-Mailingliste auf Herz und Nieren prüfen lassen, und die dortige Diskussion nimmt den meisten vorschnellen Gegenargumenten, die heute überall von "Experten" geäußert werden, den Wind aus den Segeln. Sehr vereinfacht gesagt wird das System mit zunehmender Größe und vor allem Rechenleistung des Netzes immer sicherer. Es ist aber noch zu früh für formale Beweise, und es gibt durchaus vorstellbare Angriffe, die das Bitcoin-Netzwerk in seiner momentanen Stabilität und Größe für einige Zeit lahmlegen könnten, auch wenn diese vermutlich schon jetzt sehr aufwendig wären. Glücklicherweise scheinen die meisten Hacker auf der Seite der Bitcoin-Community zu sein, so daß erkannte Schwächen diskret mitgeteilt und beseitigt werden, statt sie direkt auszunutzen.
Wer verteilt denn nun dieses Geld?
Man kann es sich selber drucken, oder besser danach graben. Das ist die bevorzugte Metapher für die sogenannten miner. Das sind Teilnehmer am Bitcoin-Netzwerk, die Rechenleistung ihrer Computer für die Sicherheit des Ganzen zur Verfügung stellen. Dafür werden sie auf zwei Arten belohnt: Einerseits werden Transaktionen vermutlich bald grundsätzlich etwas kosten (allerdings im Vergleich zu herkömmlichen Überweisungsmethoden sehr wenig, etwa 1/1000 ihres Wertes), und zweitens werden etwa alle zehn Minuten 50 Bitcoins unter allen minern verlost. Je mehr Rechenleistung jemand investiert, um so größer sind seine Chancen zu gewinnen. Das ist genial, denn Rechenleistung ist wahrscheinlich der einzig faire online-Weg ohne Benutzerinteraktion um sowohl eine Verlosung zu veranstalten als auch Konsens zu erzeugen: Identitäten kann man im Netz leicht und billig vervielfachen, Rechenleistung nicht. Und Konsens darüber, welche Transaktionen gültig sind, ist die Grundlage der Sicherheit des Netzwerks.
Kann also jeder minen?
Im Prinzip ja, aber das wäre nicht unbedingt klug. Es hat sich herausgestellt, daß moderne Gamer-Grafikkarten die zum minen benötigten Operationen (hashing) etwa 100 bis 1000 mal effizienter ausführen können als normale Prozessoren. Wenn man also keine solche Grafikkarte besitzt, dann verbrennt man mit großer Wahrscheinlichkeit im Wettbewerb gegen die anderen miner mehr Energiekosten, als man durch die ausgegrabenen Bitcoins wieder reinholt. Hat man allerdings eine (oder mehrere) dieser Grafikkarten, dann ist das minen im Moment sehr profitabel. Dieser Effekt hat schon dazu geführt, daß weltweit geeignete Grafikkarten schwerer zu bekommen sind - Bitcoin eine geniale Marketingstrategie von AMD? - und es gibt bereits Ansätze, mittels FPGAs oder sogar ASICs noch energieeffizienter zu minen, auch wenn das bedeutend höhere Investitionen bedeutet.
Aber dann wird ja ständig neues Geld gedruckt!
Allerdings. Aber die so erzeugte Vergrößerung der Geldmenge wird durch das Netz kontrolliert: Zur Zeit werden wie gesagt im Schnitt alle zehn Minuten 50 Bitcoins vergeben. Diese durchschnittlichen zehn Minuten bleiben immer konstant, aber die Belohnung halbiert sich alle vier Jahre - das nächste Mal 2013, denn es gibt Bitcoins schon seit 2009 - was dazu führt, daß die Gesamtmenge aller Bitcoins, die jemals erzeugt werden, auf 21 Millionen limitiert ist. Davon sind jetzt schon etwas mehr als 6,2 Millionen verfügbar. Keine Angst, Bitcoins sind auf acht Dezimalstellen teilbar, es gibt also genug Mikrobitcents ("Satoshis") für alle.Wenn man den Wert eines einzelnen Bitcoins zum Beispiel in Dollar misst, dann führt das bis jetzt (und falls Bitcoins sich in irgendeiner Form durchsetzen dann wohl auch noch in der näheren Zukunft) dazu, daß Bitcoins stark deflationär sind, also ständig an Wert gewinnen. So war vor etwa einem Jahr ein Bitcoin noch nicht einmal einen Cent wert, heute sind es um die 7$, also etwa eine Vertausendfachung. Wir wissen das, weil es Börsen gibt - allen voran eine japanische Webseite namens Mt.Gox - an denen Bitcoins gegen andere Währungen gehandelt werden. Man kann also Bitcoins kaufen oder minen. Aber man kann natürlich auch Bitcoins verdienen. Es gibt inzwischen eine ganze Menge Leute, die Bitcoins als Bezahlung für Waren oder Dienstleistungen annehmen. Überhaupt entstehen rund um Bitcoin im Moment täglich neue Ideen, Initiativen und Unternehmen.
Ist Bitcoin das Geld der Zukunft?
Das kann im Moment niemand sagen. Das macht es ja so spannend. Im Moment ist Bitcoin noch eine verrückte Welt voller Enthusiasten, die sich gegenseitig vorrechnen, wie reich sie sein werden, wenn die Masse anfängt, diese neue Währung zu benutzen. Für die Masse ist es aber noch zu unsicher, zu schwer zu benutzen, und zu schwer zu verstehen. Unternehmer und Spekulaten (oder die neue Gattung der "Spekupreneure", wie es die neue Bitcoin-Wochenzeitung Bitcoin Sun nennt) sehen unglaubliche Chancen; Anarchisten und Webrevolutionäre sehen unglaubliche politische Umwälzungen; und viele Neider sehen ein Pyramidenspiel. Was Regierungen, Banken und Gerichte sehen, bleibt abzuwarten. Es ist allerdings fraglich, ob sie mehr als zusehen können. Es gibt ja keine zentrale Stelle, die sie regulieren könnten.P.S.: Wenn Du durch diesen Artikel reich geworden bist, freuen wir uns über eine Spende - natürlich am liebsten in Bitcoins an diese Adresse: 1BP9XrgyYDhupkbp6taimYcc8XXXX (Bitte nicht mehr an diese Adresse spenden, sie lag bei mybitcoin.com, das einfach verschwunden zu sein scheint. Benutz doch bitte einfach flattr, oder schreib uns eine mail oder einen Kommentar, wenn Du eine neue Bitcoinspendenadresse willst! Danke.)Bitte
Guter Artikel!